VOIP mit dem E51 3
Hallo,
heute nun die ganze Latte von Fehlern des E51 aus dem nicht verschickten Brief. Wer mit diesem Fehlern leben kann hat dann schon ein vergleichsweise super Telefon. Es ist nicht so teuer, schön klein und deutlich robuster als so ein fettes Smartphone.
Soft und Hardware Defizite allgemein:
- Rauschen auf dem MP3 Player, Hardware Entwicklungsfehler.
- Kein Copy&Paste im Browser möglich.
- Auch kein Nutzen der Brieftaschen Funktion im Browser möglich (Brieftasche gibt es gar nicht).
- Kein Headset verfügbar, dass ohne einen Adapter angeschlossen werden kann. Dadurch ist der Stecker dann immer ca. 4 cm lang. Probieren Sie mal ein insgesamt 16 cm langes und zerbrechliches Objekt in eine Hosentasche zu stecken.
- Keine Galerieansicht für Fotos verfügbar
- Im Dateibrowser kann bei der Ansicht von Fotos nicht geblättert werden
- Kein konfigurierbares Schnellauswahlmenü
- Geräusch der Kamera ist nicht abschaltbar, außer man wählt das Profil lautlos.
- Der Wecker geht nach dem dritten Mal Snooze für immer aus, das ist einfach total inakzeptabel.
- Extrem hoher Stromverbrauch, auch wenn das Handy ausgeschaltet ist. Wenn die Batterie noch einen Strich zeigt, ich den Wecker stelle und das Handy dann ausschalte, werde morgens garantiert nicht geweckt.
Und nun zum Traurigsten Teil, VOIP:
- Keine Unterstützung des WLAN Standards IEEE 802.11a, dadurch keine Benutzung von Voip und Bluetooth Headset gleichzeitig möglich.
- Es ist nicht möglich bei einem Voip Anbieter zwei Nummern zu benutzen, da diese (da es der gleiche Anbieter ist) das gleiche Gebiet haben. Technisch ist das gar kein Problem, bloß Ihre Software verbietet es einfach, zweimal das gleiche Gebiet einzugeben.
- Abbrüche bei Voip telefonie, die schon häufiger als nur gelegentlich sind. Anschließend Schwierigkeiten bei der erneuten Einbuchung.
- Regelmäßig Benutzung des Voip Dienstes nicht möglich. Manchmal löst Verbindung trennen und wieder herstellen das Problem. Manchmal nur vollständiges Ausschalten und wieder Einschalten, gelegentlich sogar mehrfache Wiederholung notwendig.
- Jeder Voip Anbieter sendet die Rufnummer das Anrufenden immer in folgendem Format: 01721234567@dus.net. Dus.net ist dabei mein Provider, es könnte aber auch 01721234567@sipgate.de sein, wenn man bei Sipgate ist. Das Telefon ist einfach nicht in der Lage den Kontakt zuzuordnen, wenn man von der Nummer 01721234567 über Voip angerufen wird. Man muss erst 01721234567@dus.net in dem Kontakt zusätzlich speichern, dann wird der Kontakt gefunden. Gehe ich allerdings in den Kontakt und rufe 01721234567@dus.net an, geht das nicht. Ist ja auch keine Telefonnumer, sondern nur das Format, in dem die Nummer des Anrufenden bei Voip übermittelt wird.
- Daraus ergibt sich der nächste Schwachpunkt. Sicher könnte ich alle mir bekannten Nummern zusätzlich mit der Endung @dus.net in meinen Kontakten speichern. Was ist nun, wenn ich zu Sipgate wechsele? Dann muss ich alle diese Nummern wieder ändern, obwohl sich die Telefonnummern natürlich gar nicht geändert haben.
- Vergessen Sie bitte auch nicht, dass ich vielleicht zwei oder sogar drei Voip Nummern gleichzeitig oder auch abwechselnd benutzen will. Das würde bedeuten, dass die Anzahl von Telefonnummer sich mit 4 multiplizieren würde. Das ist unzumutbar und würde auch in vielen Fällen die mögliche Größe eines Kontakts überschreiten. Man kann nicht 30 Telefonnummern in einem Kontakt speichern, es gibt ein Limit.
Mir ist wirklich nicht klar, wie man so viele Versäumnisse in einem Gerät unterbringen kann. Die meisten dieser Fehler empfinde ich als eine Beleidigung für meinen Intellekt, zumal sie sich teils auch noch wiederholt haben. Wie beschrieben traten sie im E60 auch schon auf. Viele Fehler sind auch einfach nur Rückschritte im Vergleich zu dem, was noch frühere Vorgängermodelle schon längst konnten. Alles in allem wiegen die Nachteile die Vorteile zu guten Teilen auf. Was nützt mir denn eine bessere Kamera, wenn ich die gegen ein deutliches Rauschen im MP3 Player einlöse?
Wer weiß ob ich auf diesen Brief je eine Antwort erhalten hätte. Einen Strauß Rosen hätte ich sicher nicht bekommen.
Karl
VOIP mit dem E51 2
Hallo,
hier nun der versprochene Brief, den eigentlich der Vorstand von Nokia erhalten sollte. Die Meisten der aufgeworfenen Fragen sind rein rhetorisch. Die gemachten Fehler sind irgendwie unerklärlich, welche Erklärung könnte die rechtfertigen. Zu Recht geht es Nokia in letzter Zeit nicht mehr so gut, da die Qualität der Produkte einfach abgenommen hat. Vielleicht sollte man nicht gleichzeitig 200 Modelle anbieten, sondern nur 50, die dann aber richtig gut funktionieren.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich möchte nun gratulieren. Sie haben ein Gerät mit zwei Funktionen entwickelt, die sich gegenseitig ausschließen. Jetzt muss ich Ihnen als Kunde mitteilen wie man es richtig macht.
Es stimmt, dass sich die Frequenzen von Bluetooth und WLAN überlagern. Das würden sie allerdings nicht, wenn das Gerät den WLAN Standard IEEE 802.11a im 5 GHz Bereich unterstützen würde. Das könnte man dann zum Beispiel mit der Fritz Box 7270 nutzen, die diese Frequenz unterstützt.
Ist Ihnen eigentlich klar, dass mich das jetzt innerhalb von fast 3 Monaten locker 50 Stunden beschäftigt hat? An wen darf ich denn nun die Rechnung über 50 Stunden mal 20 Euro schicken? Das wäre wohl ein angemessenes Erfolgshonorar für die Lösung eines Problems, das ein Unternehmen mit vermutlich über 10.000 Mitarbeitern nicht hinbekommen hat.
Außerdem hätte ich momentan am liebsten mein Geld für die ganze Hardware zurück. Telefon, GPS Maus, Headset, zusätzlicher Akku, Cradle, Bluetooth Headset, Freisprech Adapter für Audi. Das ganze Zeug hat rund 600 Euro gekostet. Das Geld brauche ich nämlich um mir dann demnächst ein Telefon zu kaufen, dass diesen WLAN Modus unterstützt, vermutlich wird es kein Nokia sein.
Erneut möchte ich mich nun noch mal über die ganzen anderen Mängel des Telefons beschweren. Die Mängelliste ist lang wie der Bart des Propheten und das sind alles Sachen, die einfach auf Schlampigkeit zurückzuführen sind und die die Benutzung teils sehr erschweren oder einem einfach den Spaß verderben.
Bevor ich aber die ganzen Mängel des E51 aufzähle möchte ich nicht unerwähnt lassem, dass ich die selben Mängel schon am Vorgänger E60 bemerkt habe, an dem ich mir vor etwa anderthalb Jahren schon mal die Zähne ausgebissen habe. Das E60 ist ein absolutes Trauerspiel gewesen, trotz neuester Software ständig komplette Hangups, so dass man nur noch den Akku rausnehmen konnte. VOIP hat im Grunde einfach nicht funktioniert, mit verschiedenen Routern, Modems und VOIP Providern kam niemals ein einwandfreies Gespräch zustande. Der Fehler mit dem Rufnummernformat, wodurch die Kontakte bei eingehenden Anrufen nicht erkannt wurden lag hier ebenso schon vor, wie diese Sache mit dem Gebiet, dass man nicht zwei Mal verwenden darf. Total unsinnig und extrem traurig, dass es sich beim E51 einfach wiederholt. Das E60 habe ich am Ende mit 140 Euro Verlust wieder verkauft. Das war nachdem Sie bekannt gaben, Ihr Werk in Deutschland zu schließen. Und jetzt zum E51.
Soweit genug der Prosa. Im nächsten Artikel dann die ansehnliche Liste von Fehlern in Stichpunkten.
Karl
VOIP mit dem E51
Hallo,
heute geht es um eine Geschichte, die ich schon lange veröffentlichen wollte. Seit mehreren Jahren schon habe ich nur noch ein Telefon. Das erste mir bekannte vernünftige Telefon das dies konnte war das Nokia E51. Ich lebe nun mit einigen Schwächen, die hier mal aufliste. Den Anfang nahm die Sache unter anderem mit einer Nachricht an den Kundendienst.
Sehr geehrter Karl,
vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme mit Nokia Care.
Aufgrund einer technischen Störung war die Beantwortung Ihrer E-Mail nicht früher möglich. Wir bitten dies zu entschuldigen und bedanken uns für Ihr Verständnis.
Ihre Anfrage beantworten wir Ihnen gerne, wie folgt:
Ihr BH-902 nutzt die gleiche Frequenz wie VOIP, Sie gehen also recht in der Annahme das diese Geräte sich gegenseitig stören.
Die Frequenzen für die Nutzung von Bluetooth & Voice over IP sind standardisiert und lassen sich nicht ändern.
Es gibt also leider keine Möglichkeit diese Störung zu beheben. Bisher sind uns auch keine Anbieter bekannt die eine Software finden diese Frequenzen so zu ändern, das ein einwandfreier Betrieb gewährleistet werden kann.
Für weitere Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne jederzeit auch telefonisch zur Verfügung.
Unsere telefonischen Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 - 18:00 Uhr. Unsere Rufnummer lautet Tel: 0180 / 501 502 0 (0,14 Euro/Min.), außer an bundesweiten Feiertagen. Die Angabe gilt für Anrufe aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG.
Mit freundlichen Grüßen,
XYZ
Ihr Nokia Care Team
Nach langem hin und her war damit die Sache klar. Diese Sache, an der ich lange rumgeforscht hatte, konnte ich nun an den Nagel hängen. Bluetooth und VOIP passt mit diesem Handy nicht zusammen. Daraufhin verspürte ich ziemliche Wut und schrieb einen Brief den ich nie abschickte. Den gibt’s dann im nächsten Artikel.
Karl
Schwalbe Rahmen Rohr Kappen
Hallo,
heute noch ein Paar Detail über das Kürzen von diesem Rohr des Schwalbe Rahmens. Unglaublich, dass in diesem Rahmen zwei unterschiedlich lange Rohre verbaut wurden, das rechte war doch glatt einen Zentimeter länger.
Da nun leider der Träger für die Sitzbank dort eingeschweißt ist, kann man das Rohr nicht so einfach absägen. Relativ einfach ist die Sache, wenn der Halter für den Stoßdämpfer ab ist. Der eine war ja schief und deshalb habe ich ihn entfernt. Dann ist diese Stelle sehr viel zugänglicher und man kann das Rohr wie folgt kürzen.
Als erstes kann man mit einer ganz normalen Eisensäge arbeiten. Den Schnitt schön anzeichnen oder anreißen, dann kann man das Rohr von der Seite und von hinten einfach sägen. Das geht dann natürlich nur so weit, bis man auf die innenliegenden Blechteile stößt. Die gehören zu dem Sitzbankträger und die sollte man nicht ansägen und schon gar nicht durchsägen. Mit etwas Vorsicht sägt man genau bis dort, ohne die Teile auch nur anzukratzen.
Auf diese Weise hat man dann schon fast drei Viertel des Umfangs angesägt. Nun kommt der schwierige Teil. Der innen liegende Teil ist absolut unzugänglich, da kommt man mit der Säge nicht heran. Man muss von hinten über dem Anriss zunächst mehrere Löcher bohren, ich habe einen 2 mm Bohrer benutzt. Diese Löcher muss man dann mit einer passenden Schlüsselfeile verbinden, so dass ein Schlitz daraus wird, in den man ein Sägeblatt einführen kann. Ein normales Sägeblatt kann man auch ohne Säge benutzen, Handschuhe sind hilfreich. So kann man dann das letzte Viertel sägen.
Letztlich muss man natürlich noch mit einer Feile ran und bis auf den Anriss herunter feilen. Dafür braucht man ein Arsenal der üblichen Feilen, Dreiecksfeile, Flachstumpf, Vierkant, usw.. Mit den richtigen Feilen schafft man es recht flott.
Karl
Schwalbe Rahmen richten
Hallo,
wie letztlich schon ausführlich berichte habe ich mir ja aus fünf Schwalbe Rahmen den ausgesucht, der am wenigsten beschissen war. Besser kann ich es leider nicht ausdrücken, nachdem ich da nun 12 Stunden dran rumgeatzt habe.
Wichtig war ja der Gesamtzustand, er war nicht so stark verrostet, so dass man davon ausgehen kann, dass die Rohren von innen auch noch nicht total zerfressen sind. Auch der Fußrastenbereich war in Ordnung. Kaum Rost, die Fußraste war vernünftig geformt und wurde auch noch nie verbogen. Hier hat man wirklich kaum Chancen ein beschädigtes Teil zu tauschen, da die Bleche kompliziert geformt und ineinander verschachtelt sind. Oft habe ich schon ab Werk total unsinnig geformte Rasten gesehen, die dann offenbar einfach trotzdem eingeschweißt wurden. Im Großen und Ganzen war der Rahmen vor allem auch gerade und symmetrisch, was eine echte Seltenheit ist. Allerdings mit einer Einschränkung, die mich einiges an Arbeit kostete.
Leider war eines der verarbeiteten Rohre 8 mm länger. Eigentlich unglaublich, dass die das einfach trotzdem zusammengeschweißt haben, das sieht man sofort. Das Ergebnis war dann auch, dass die Stoßdämpferaufnahmen beide etwa einen Zentimeter vom Rohrende angeschweißt wurden. Leider waren ja die Rohre nicht gleich lang und darum die Halter schief. Verschiedene Winkel, unterschiedlich weit nach hinten ausstehend, unterschiedliche Abstände zur Aufnahme der Schwinge. Wie schon erwähnt hielt ich es für möglich, die Dinger auf der einen Seite zu entfernen, das Rohr zu kürzen und die Teile wieder anzuschweißen. Der letzte Schritt steht noch aus, die ersten beiden habe ich aber tatsächlich geschafft. Zunächst habe ich den Rahmen aber gerichtet und zwar überall. Die Aufnahme des Beinschutz war schief, ebenso die Aufnahme für das Batterieladegerät.
Das war noch einfach, besser wurde es dann an den Aufnahmen für die hinteren Fußrasten. Besonders die rechte ist gerne verbogen, da dort der Auspuff dran geschraubt wird und das ist ab Werk irgendwie dämlich gemacht. Das Teil war nur wenig verbogen, trotzdem hatte sich ein kleiner Riss gebildet, der geschweißt werden muss. So musste ich dort schon eine Stunde investieren, um das alles so hinzubiegen, dass es wieder wie vorher aussah und so, dass sich auch der Riss gut schweißen lässt. Um die verrostete Schraube loszubekommen hat der Vorbesitzer dort auch zur Säge gegriffen und das Teil auch gleich mit angesägt, da muss auch ein Schweißpunkt drauf, aber halb so wild.
Dann habe ich fast zwei Stunden mit diesen kleinen Tellern am Ende dieser Halter zugebracht. Da kommen normal Gummiringe rein, dann wird der Panzer dort verschraubt. Lässt man die Gummiringe weg, wird der Rand von dem Teller einfach plattgedrückt, den habe ich nun in Mühevoller arbeit wieder aufgerichtet.
Zu guter Letzt noch der Halter der Sitzbank. Ein wirklich sehr steifes Teil, das man nicht mit roher Gewalt behandeln sollte. Knickt es einmal richtig, ist es vorbei. Leider stand es rechts einen Zentimeter höher als links, aber das habe ich ihm ausgetrieben. Hilfreich war dabei ein 1000 Gramm Hammer und Holzteile, so dass man nicht mit dem Hammer gleich aufs Blech schlägt. Außerdem Körpergewicht, wobei man hier geschickt etwas mit verschieden Holzteilen unterlegen kann. Macht man das richtig, so kann man das Blechteil maximal einen Zentimeter weit nach unten biegen, dort ist dann Anschlag. Reicht das nicht, gibt man Schritt für Schritt mehr Spiel. So tritt man nie plötzlich ganz nach unten durch und irgendein Teil steht 45 Grad schräg.
Soweit zum Richten des Rahmens, im nächsten Artikel dann alles über das Kürzen von diesem Rohr.
Karl
Audio mit dem Handy geniessen – Nokia E51 Symbian 60 Hack
Hallo,
letztlich hatte ich mich schon umgangreich über Software ausgelassen, die man dringend benötigt, wenn man sein Handy mehr und mehr als tragbaren Computer benutzt. Je nachdem was man damit machen will braucht man natürlich die unterschiedlichste Software.
Ich reduziere es immer auf das wesentliche, das ist der beste Tipp den ich geben kann. Auf dem Android Market gibt es angeblich 500.000 Apps, ich behaupte mal davon benötigt man maximal 10, der Rest ist also Killefit, Ringelpiez, Schnickschnack, Nippes, Tinnef, Löres, Kappes oder Quatsch.
Bei Symbian bekommt man auf der Suche nach kostenlosen Apps den Sicherheitsmechanismus zu spüren. Ich denke hauptsächlich bietet er Nokia die Sicherheit viele Apps zu verkaufen. Das System ist so eingerichtet, dass nur Apps mit gültigem Zertifikat installiert werden können. Man kann zwar wählen, dass auch unsignierte Anwendungen installiert werden sollen, der Schalter hat aber nur begrenzte Wirkung. De facto kann man eine Menge Software nicht installieren, sondern muss sie kaufen. Damit ist sie natürlich garantiert virenfrei, aber auch mitunter recht teuer. Die Hersteller erdreisten sich hier nur eine Lizenz für ein ganz bestimmtes Telefon zu vergeben, die auch noch Zeitlich begrenzt sein kann. Das finde ich pervers, wenn ich etwas kaufe will ich damit machen was ich will. Natürlich ist es auch so unmöglich gecrackte Software zu installieren, was selbstverständlich illegal ist.
Ich kann es aber nicht leiden einen Zaun vor der Nase zu haben. Wenn mir danach ist will ich los marschieren und da wäre ja der Zaum nur im Weg. Auch wenn es nicht gestattet ist, ich behalte mir die Möglichkeit vor es trotzdem zu tun. Also in diesem Fall bin ich ganz Pirat und wer dabei sein will muss eine kleine Aktion durchführen, die gar nicht mal so schwer ist.
Unter http://www.all4phones.de/forum/symbian-programme/28476-anleitung-symbian-hack-norton-security-ohne-zertifikat.html gibt es eine ganz prima Anleitung für einen Symbian Hack. Ich habe mir wirklich einige angesehen und stets Abstand davon genommen, die hier fand ich aber beim lesen recht verständlich. Im Grunde müssen drei Programme installiert werden, die man dort herunterladen kann. In den Programmen muss nur eine jeweils simple Aktion getätigt werden, anschließen kopiert man noch ein File in einen erst mit diesem Hack zugänglichen Systemordner, das war es schon. Das ist ein maximal einer Stunde erledigt und hat auf zwei E51 tadellos funktioniert.
Danach kann man jeden Mist installieren, was Segen und Fluch gleichermaßen sein kann. Übermäßigen Gebrauch würde ich davon lieber nicht machen, da man hier auch Schadcode Tür und Tor öffnet.
Karl
Audio mit dem Handy – Die Speicherkarten
Hallo,
in diesem Artikel werde ich einige Informationen zu den Speicherkarten geben, die man für gewöhnlich braucht, um Musik auf mobilen Geräten zu speichern. Apple Benutzer können gleich weiter surfen, deren Geräte haben kein Speicherkarten. Ihre Geräte haben nur internen Speicher, was gewisse Vorteile haben mag. Man kann ihn aber auch nicht aufrüsten und nicht herausnehmen, um mit dem Rechner Daten darauf zu schreiben. Für mich scheidet Apple darum hier schon aus, finde ich albern.
Bei Speicherkarten gibt es diverse Formate. Welches man braucht gibt das Gerät vor, man hat eigentlich keine Wahlmöglichkeit. Bei der Auswahl des Geräts könnte man auf den Typ achten. Je nach Typ könnte es unterschiedliche Speicherplatzgrößen geben, aber im Grunde ist das nebensächlich. Die meisten Geräte verwenden Micro SD und wer es drauf anlegt kann halt aktuell bis zu 64 GB da rein packen. 128 GB wird wohl auch nicht ewig auf sich warten lassen.
Weiter sind die Karten in Klassen eingeteilt. Die Klassen bestimmen die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten der Karten. Je höher die Klasse desto schneller kann auf die Karte geschrieben, bzw. von der Karte gelesen werden. Wichtig kann das für Geräte sein, die hohe Datenmengen schreiben müssen, etwa HD Videos oder Fotos mit extrem hoher Auflösung. Das trifft eher auf Camcorder oder Spiegelreflex Kameras zu, als auf Handys und Smartphones. Natürlich sollte man in der Anleitung nachlesen, aber vermutlich kann man einfach die billigste Karte nehmen. Class 1 scheint ohnehin keiner mehr herzustellen, bei 32 GB geht es erst aber Class 4 los, für mein Handy reicht das Dicke. Wählt man eine deutlich höhere Klasse steigt der Preis auch ganz gut an, das sollte man sich bewusst sein, dass man eventuell kaum Vorteile hat. Die Geschwindigkeit des Geräts ist natürlich auch limitiert. Außerdem ist die drahtlose Übertragung auf das Gerät auch nicht so schnell, dass die Karte nun hier der Flaschenhals ist. Wirklich nutzen kann man die hohen Klassen vermutlich nur dann, wenn man die Karte direkt in den Rechner steckt und beschreibt, und nur dann, wenn der Rechner sehr flott ist und das Lesegerät den neuesten Standards entspricht.
Durch die beschriebenen Umstände ist beim Addon Speicher Masse tatsächlich vor Klasse. Ich nehme einfach die möglichst größte Speicherkarte eines Markenherstellers und gut. Normalerweise bekommt man dann schon nicht die niedrigste Klasse und das reicht. Bei meinem Upgrade von 16 auf 32 GB bin ich auch von Klasse 2 auf 4 gegangen, mir ist da kein Unterschied aufgefallen. Außer natürlich, dass die Karte einfach kaum voll zu kriegen ist
Nicht vergessen, für diese Karten besorgt man sich am besten auch ein Lesegerät für den PC. Es kostet nicht viel und erleichtert die Initiale Befüllung erheblich. Hat man nur Bluetooth ist es sogar unverzichtbar. Zwar ist Bluetooth 3.0 auch erheblich schneller als 2.0, aber wie lange man da für 32 GB benötigt will ich nicht wissen, da braucht man Geduld.
Karl
Audio mit dem Handy – Software
Hallo,
im heutigen Artikel werde ich über ein paar Programme berichten, mit denen ich meine Erfahrungen gemacht habe. Über einige habe ich nur gelesen, andere habe ich selber installiert.
Das liegt daran, dass mein Handy mit Symbian arbeitet, auf der Suche nach Software fand ich zwar die richtige, aber nur für Android. Zunächst hatte ich mich ja über Apple Airplay erkundigt und entweder man hat für das Abspielen von Musik dann ein Apple Gerät wie etwa einen IPod, oder man benötigt Software für Fremdgeräte, die diesen Standard unterstützt.
Da ein Apple Gerät aus diversen Gründen für mich nicht in Frage kommt hatte ich also zunächst nach einem Player für Symbian Geräte gesucht, der den Apple Airport ansprechen kann. Der Airport stellt die Empfangseinheit dar, von ihm geht dann ein Kabel zur Stereoanlage.
Also es gibt diverse Player die das können, nur leider keinen für Symbian, dafür hätte ich sogar Geld bezahlt, nichts zu machen. Für Android Geräte gibt es zumindest einen Player, den man auch kaufen müsste, ob er etwas taugt kann ich nicht sagen. Möglicherweise gibt es noch andere, ich hatte da noch Sachen gefunden, die ich dann aber nicht weiter verfolgt habe. Für Windows Geräte kann man sich vermutlich Winamp installieren, auf der Winamp Homepage gibt es ein Airplay Plugin, aber das habe ich auch nicht ausprobiert. Winamp gibt es übrigens auch für Android, aber die abgespeckte Version kann keine Plugins nutzen.
Also Probleme über Probleme mit diesem sogenannten Standard. Hätte man eine Player Software für MP3, so kann man dann auch nur mit dieser den Airport ansprechen. Installiert man sich jegliche andere Anwendung, etwa für Internetradio, so benötigte die auch diese Fähigkeit, was solche Programme aber nicht standardmäßig mitbringen. Bluetooth beherrschen eben alle Geräte nativ, während Airplay ein Apple „Standard“ ist. Vielleicht setzt sich das ja mal flächendeckend durch, aber aktuell sehe ich da noch keinen Durchbruch.
Ansonsten habe ich noch nach Internetradio Anwendungen gesucht. Es gibt diverse, aber eigentlich reicht mir erst die eine, die wirklich sehr gut ist. Jedem Nokia Besitzer würde ich empfehlen, sich Nokia Internet Radio zu installieren. Man kann damit viele hundert Sender bekommen. So kann man zum Beispiel nach Land suchen und kommt so an die Deutschen Top 100. Da ist einfach alles dabei, man geht ganz einfach durch eine Liste, meist verrät der Name ja schon viel, aber es gibt auch noch Beschreibungen dazu. Anklicken und los geht’s, wenn der Sender läuft sieht man auch den Namen des Titels dazu. Das alles macht man ganz easy von der Couch aus, genial. OK, vielleicht gibt es noch andere Anwendungen mit noch mehr Sendern und auch speziellen Channels, wer das will sollte einfach danach suchen. Noch ein kleiner Tipp für die Installation von Nokia Internet Radio. Bei vielen Geräten ist es vorinstalliert. Weiß man das nicht und versucht man trotzdem es zu installieren, so bekommt man eine Fehlermeldung, die einem darauf mal überhaupt keinen Hinweis gibt. Die Installation bricht dann ab, ganz egal was man versucht. Also falls jemand dieses Problem hat, vermutlich ist die Software einfach schon drauf, einfach mal alle Menüs nach dem Ikon durchsuchen.
Tja und zu guter letzt möchte ich hier schon mal erwähnen, dass ich mein Handy für eine bestimmte Software sogar hacken musste. Im nächsten Artikel mehr Details über den Hack, der wirklich nicht schwer war.
Karl
Audio mit dem Handy geniessen – Bluetooth Boxen
Hallo,
von den Bluetooth Boxen über die ich heute berichten will habe ich ja schon im einleitenden Artikel geschwärmt. Nach einigem Suchen bin ich auf die Nokia Boxen MD-50W gestoßen.
Ich muss sagen der Preis hat mich zunächst total abgeschreckt und ich habe weitergesucht. Eine ganze Weile habe ich recherchiert und bin doch wieder auf diese Boxen zurückgekommen. Am Ende habe ich bei Google noch mal nach dem günstigsten Preis gesucht und dann gleich zwei für 130 Euro pro Stück bestellt.
Ich war skeptisch, aber als sie ankamen und ich sie ausprobiert hatte war ich total überzeugt. Zum Aussehen muss ich sagen, dass sie wirklich edel aussehen und super verarbeitet sind. Die Teile haben einen Vollmetallkorpus, der sehr robust wirkt. Gut, runterfallen lassen sollte man sie sicher trotzdem nicht. Das würde auch laut Knallen, da die Boxen richtig schwer sind. Der Lautsprecher der da drin ist verfügt über anständig Leistung. Das macht sich auch im satten Klang bemerkbar, man schaut sich suchend nach dem Subwoofer um, steht vor einem, ein kleiner Kasten von 10*10*10 Zentimetern. Der Knaller ist, dass man die Boxen für Stereosound auch koppeln kann, alles drahtlos. Nicht irritieren lassen, das liegt so ein Kabel bei, das braucht man aber nicht, Kopplung der Boxen und des Handys geht komplett ohne Kabel. Allerdings sind sie für Rundum Sound ausgelegt und so klingt auch eine Box alleine super, dann halt Mono, aber super Mono. Jede Box verfügt über den Nokia Standard Akku BL-5C, der angeblich bis zu 20 Stunden hält. Also einige Stunden schafft er auf jeden Fall, ganz leer habe ich ihn nicht gemacht, tut den Li Ionen Akkus auch nicht so gut. Ladegeräte sind aber auch dabei, alternativ kann man sich natürlich für ein Paar Euro noch Zusatzakkus kaufen, die ich selbstverständlich habe.
Dieses Gespann kann man easy in jeden Rucksack stecken. Packt man es aus kann die Party steigen. Die Teile sind dermaßen laut und haben dabei auch einen ganz klaren Sound. Wenn ich die im Wohnzimmer abends voll aufdrehe gebe ich den Nachbar höchstens drei Minuten, dann stehen die an meiner Tür.
So, das war vorerst der letzte Artikel dieser Serie. Wer alles nachmacht kann CDs und Radio bei Ebay versetzen und hat all das ab jetzt immer in der Hosentasche.
Karl
Audio mit dem Handy geniessen – Zugriff auf Freigaben
Hallo,
im letzten Artikel ging es um den Hack, den ich an meinem E51 machen musste. Unter anderem habe ich tatsächlich einige Freewares heruntergeladen, deren Zertifikat ganz einfach abgelaufen war. Das gibt es recht häufig und das ist absolut nervig, das Problem ist man mit dem Hack los.
Heute geht es aber um eine Software deren Funktionalität ich als Freeware nirgends gefunden habe. Möchte man Menge an Musik bewegen sollte man über WLAN auf Netzwerkfreigaben zugreifen können. Gibabytes an Daten über Bluetooth zu kopieren ist möglich, aber es dauert Tage. Mit neuesten Geräten steht auch eine Bluetooth Highspeed Connection zur Verfügung, wie schnell die aber real ist kann ich nicht sagen. WLAN sollte aber in jedem Fall schneller sein und die Funktion auf Freigaben zugreifen zu können ist auch grundsätzlich nützlich.
Nach einiger Suche bin ich auf SymSMB 4.0 gestoßen, mit dem man sowohl auf Freigaben zugreifen kann, als auch auf dem Handy Ordner freigeben kann. Das letztere scheint mir nützlicher, da ich normalerweise am Rechner sitze und dann neue Musik auf das Handy schiebe.
Zur Funktion kann ich sagen, dass die Software gut arbeitet. Ganz logisch ist sie dabei aber nicht aufgebaut. So kann man zum Beispiel das Netzwerk ohne gültigen User gar nicht durchsuchen. Eigentlich kann ich mir aber die im Netzwerk vorhandenen Rechner ansehen, erst bei Zugriff kommt normalerweise die Abfrage der Zugangsinformationen. Hier nicht, aber gut, wenn die User einmal eingetragen sind geht alles ganz normal. Unsinnig scheint mir auch, dass ich mit dem Handy nun auf Rechner zugreifen kann, mit Rechnern auf das Handy, nur nicht mit einem Handy auf das andere, obwohl es baugleiche Geräte sind.
Das sind so Geschichten die mich schon ärgern, soll man doch für diese Software bei zwei Geräten 40 Euro auf den Tisch legen. Allerdings finde ich das nicht so wesentlich und freue mich hauptsächlich über die Übertragungsgeschwindigkeit von gut einem MB pro Sekunde. Kein Vergleich zu Bluetooth 2.0, da kann ich mir beim kopieren eines Albums erst mal einen Kaffee kochen. Über WLAN lohnt sich das aufstehen kaum, das beobachten des Fortschrittsbalkens mach fast schon Freude.
Also eine solche Software ist nicht nur für Symbian empfehlenswert, die braucht man für jedes Smartphone. Peinlich eigentlich, dass die Hersteller so was nicht mitliefern. Nokia hätte das ruhig gleich mit dazu packen können, ein WLAN fähiges Computerartiges Gerät sollte das einfach können. Soweit ich weiß stellt sich Apple da aber auch sehr dusselig an. Die haben ja noch nicht mal Speicherkarten, um Musik auf das Ding zu bekommen muss man iTunes benutzen. Man kann dann synchronisieren und das geht über WLAN, aber nicht einfach über den Explorer. Einfach so mal Files verschieben geht nicht, sonst benutzt am Ende noch jemand eine andere als die aufdiktierte Software als Player.
Karl